Die Pfarre ist für viele Menschen einer der wichtigsten „Nahversorger“ für eine sinnvolle Lebensgestaltung – ein Lebensraum und ein Glaubensraum. Es ist gut, dass es die Pfarre gibt, wenn deutlich bleibt, wozu Pfarre da ist als Kirche am Ort: Die Kirche ist ja in Christus gleichsam das Sakrament, das heißt Zeichen und Werkzeug für die innigste Vereinigung mit Gott wie für die Einheit der ganzen Menschheit. (II. Vatikanisches Konzil, Lumen Gentium 1) Pfarre ist ein konkreter Ort, wo das Wort des Evangeliums Gestalt annimmt.
Die Vorgabe des Konzils - Kirche ist mehr
In der Kirche verwirklicht sich die Lebensgemeinschaft Gottes mit den Menschen. Sie vereint uns mit allen, die vor uns waren, sie vereint uns mit denen, die nach uns kommen und sie verbindet heute alle Sprachen, Rassen, Kontinente. In ihr ist Platz für die Heiligen und für die Sünder. Und sie darf Zeichen und Werkzeug sein für das umfassende Heilshandeln Gottes an seiner ganzen Schöpfung. Die Pfarre bietet Raum für das gemeinschaftliche Apostolat; was immer sich in ihrem Raum an menschlichen und spirituellen Unterschiedlichkeiten vorfindet, schließt sie zusammen und fügt es dem Ganzen der Kirche ein. Gut, dass es die Pfarre gibt! Denn durch sie wird Kirche vor Ort präsent.
Gut, dass es die Pfarre gibt
Gut, dass es einen Ort gibt,
wo Kinder in eine Gemeinschaft hineinwachsen können;
wo Jugendliche einen Treffpunkt vorfinden;
wo sich Frauen und Männer für eine wertvolle Sache engagieren;
wo sich Jung und Alt ungezwungen treffen können;
wo SeniorInnen gemeinsam Schönes erleben können;
wo unterschiedlichste Menschen gemeinsam an Aufgaben arbeiten;
wo miteinander die Feste gefeiert werden können.
Gut, dass es die Pfarre gibt.
wo füreinander Sorge getragen wird;
wo man Ängste und Sorgen ausdrücken kann;
wo die Nächstenhilfe konkret wird;
wo der Glaube an Gott konkrete Auswirkungen hat.
Gut, dass es die Pfarre gibt.
wo die großen Feste des Jahres miteinander gefeiert
werden;
wo Gott zu den wichtigen Ereignissen im Leben seinen Segen gibt;
wo sich regelmäßig eine Gemeinschaft zum Gottesdienst trifft.
Gut, dass es die Pfarre gibt.
wo der Glaube an Gott
weitergegeben wird;
wo lebensfördernde Bildung angeboten wird;
wo junge Menschen soziale Kompetenz erwerben können.
Gut, dass es einen Ort gibt,
wo Menschen eine Beheimatung finden;
wo man Gleichgesinnte treffen kann;
wo Wertschätzung und gegenseitiger Respekt gelebt werden;
wo man die Lebensräume mitgestalten kann.
Gut, dass es die Pfarre gibt.
Einspruch gegen die Wahl:
Jeder bzw. jede Wahlberechtigte kann gegen das Wahlergebnis bis
längstens zwei Wochen nach dem Wahltag schriftlich beim Wahlvorstand
(Adresse Pfarrkanzlei) der Pfarre Einspruch erheben.
Die Einspruchsfrist endet am 2. April 2012.
